Fragen kurz vor Beauftragung einer ESS Alpha Anlage

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  • Hallo Reinhard.

    wieso brauchst du einen Speicher mit 15 KW.

    Schattenmanagement? Parallelschaltung statt Reihenschaltung.

    Besorge dir die technischen Handbücher von den Wechselrichtern( gute Hersteller stellen ihre Handbücher zum Download). Ich weiß ja nicht , welche Wechselrichter du verbauen willst.

    Zu deiner Frage: würdet ihr wieder Alpha ess kaufen,jederzeit, ich vertreibe die Dinger.

    Walbox: Wiso soll eine Walbox von einer - auf drei Phasen und zurück schalten können? Liegt das am Auto?

  • Dieser etwas verwirrende Netzbezug ist ja nur dann vorhanden wenn der Speicher geladen wird und auch zumindest bei mir wenn der Speicher abends entladen wird zumindest zwischen etwa 100-90% dann hört das bei mir auf und es bleibt überwiegend bei 0 oder 1 stelliger Einspeisung ins Netz. Aber das ist ja hier durchaus auch bekannt.

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    AlphaEss: SMILE-T10-HV-INV

    Akku: SMILE-Hi5/10-BAT-7.8

    27 x Trina TSM-430 Neg9RC.27 / 15 x Ost 12 x West

    Ohne Backupbox

    2x Hoymiles HMS1600-4T

    2x Muinch Solar 375wp

    2xJa Solar jam 410wp

    3x Trina Solar 425wp

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  • Im Winter lädt der Akku sich durch die geringe PV-Leistung den halben Tag langsam auf und man hat dauerhaft diese 50 Watt die laut unserem denken nicht sein müssten.

    Photvoltaikanlage Ost & West 8,2 kWp

    Osten: 10x SOLYCO R-WF 108p.3/410

    Westen: 10x SOLYCO R-WF 108p.3/410

    Wechselrichter: Alpha ESS SMILE-Hi5

    Batterie: Batteriemodul Smile-Hi5 mit 4,8 kWh


    Balkonkraftwerk Flachdach 1,68 kWp

    4x JA Solar JAM54S30-420/MR

    Wechselrichter: Hoymiles HM -1500

    per OpenDTU gedrosselt auf 600 W


    Bilder hier

  • Hallo Sax.

    zu deiner Frage: Beweiss genug? Dies ist kein Beweis. Die Anzeige des Zweirichtungszähler währe ein Beweiss. Wenn der Stromverbrauch im Haus kleiner ist, wie die Stromerzeugung der PV-Anlage, dann wird unabhänig von der angeblichen Speicherzeitladung ? der Speicher geladen. Ist der Speicher voll, dann erfolgt eine Rückspeisung in´s Netz. Es gibt keine Speicherladezeiten.(Währe unlogisch). Ist der STromverbrauch im Haus größer als die Erzeugung, dann wird der Speicher entladen. Noch immer kein Netzbezug. Ist der Speicher leer, dann springt das Netz ein.

    Mfg

    Helmut Strammer

  • Hallo Helmut


    da muss ich Dir leider widersprechen. Ich überfordere meine Anlage keineswegs und dennoch hat man insbesondere in der Zeit, in der der Speicher morgens geladen wird quasi permanent leichten Netzbezug. Das kann ich auch durch Daten vom Tibber-Pulse (der als IR-Empfänger auf dem Zweirichtungszähler sitzt) quasi "sekundengenau" (naja, 2-3 Sekunden) belegen!


    Hier mal ein Bild von HomeAssistant mit der Tibber-Integration aktuell vom Juni, in dem immer ausreichend PV- bzw. Batteriestrom vorhanden war und ich damit also hätte theoretisch komplett autark sein sollen (am 4. Juni ist mir HomeAssitant zwischenzeitlich abgeraucht...)!



    Man sieht also ganz erheblichen Netzbezug, in der Größenordnung von häufig mind. 1 kWh am Tag ;( !! Das Alphasystem regelt bei Lastwechseln wirklich sehr träge und scheint immer zugunsten einer möglichst langsamen Veränderung der Batterieströme nachzuregeln und das geht dann komplett zu Lasten des Netzverbrauchs. Ärgerlich !! Ich vertraue darauf, dass es zumindest der Batterielebensdauer zugutekommt.


    Ist das Beleg genug?


    Hier noch ein Bild aus der Tibber-App:



    VG

    Frank

    12,4 kWp Süd-Dach

    SMILE-T10-HV-INV mit 15,6 kWh Speicher

    Backup Box - PLUS

    Wallbox SMILE-EVCT11

    Einmal editiert, zuletzt von farmer ()

  • Helmut Strammer dann eben nicht - du scheinst das Regelverhalten der AplhaESS Inverter ja besser zu kennen als die Mehrheit hier. Sigh...

  • Ich erinnere in diesem Zusammenhang auch nochmals an das schwer verständliche Regelungsverhalten des dreiphasigen Hi-10 in den ertragsschwachen Morgen- und Abendstunden (insges. ca. 4-5 Stunden täglich, zusätzliche Stunden an trüben Tagen), in denen sich der Inverter trotz ausreichend gefüllter Batterie alle paar Sekunden einen kräftigen Schluck aus dem Netz gönnt - siehe nachfolgende Grafik mit hoher zeitlicher Auflösung (grüne Kurve = Netzzähler) und anschließende Verlaufsgrafik (rote Kurve).


    In meiner Anlage ist dieses Verhalten mit einem täglichen Bezug von 0,5 kWh der Hauptfaktor für den unerwünschten, sommerlichen Netzbezug, dazu kommen noch 0,1-0,3 kWh durch die beiden anderen Mechanismen (träges Regelungsverhalten bei Lastwechseln sowie Batterielade- und entladevorgänge).


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  • Hallo Sax.

    zu deiner Frage: Beweiss genug? Dies ist kein Beweis. Die Anzeige des Zweirichtungszähler währe ein Beweiss. Wenn der Stromverbrauch im Haus kleiner ist, wie die Stromerzeugung der PV-Anlage, dann wird unabhänig von der angeblichen Speicherzeitladung ? der Speicher geladen. Ist der Speicher voll, dann erfolgt eine Rückspeisung in´s Netz. Es gibt keine Speicherladezeiten.(Währe unlogisch). Ist der STromverbrauch im Haus größer als die Erzeugung, dann wird der Speicher entladen. Noch immer kein Netzbezug. Ist der Speicher leer, dann springt das Netz ein.

    Mfg

    Helmut Strammer

    hallo Helmut,

    wenn ich deine Theorie verfolge, erklär mal bitte, welche Bedienungen in meinem Fall nicht erfüllt sind?

    Batterie- 90%; Solar-3,2 kW; Verbrauch-2,2 kW und gleichzeitig Netzbezug-170 Watt


    Alpha-ESS SMILE-S6-HV-INV mit 5 kWh Batteriespeicher

    4,5 KWp - 11 Module 410 Watt SENEC Ost-Seite, Neigung - 30 °

    2,05 KWp - 5 Module 410 Watt SENEC West-Seite, Neigung - 30 °

  • Die Anzeige des Zweirichtungszähler währe ein Beweiss.

    Lieber Helmut Strammer

    hier der "Beweis" des Zweirichtungszählers, abgenommen mit dem Tibber-Messystem (schwarz im Diagramm):

    Die Leistungen sind bewusst im kleinen Maßstab dargestellt, damit der Netzbezug während der Akku-Beladung deutlicher sichtbar wird.

    Gegen geschätzt 5:50 Uhr beginnt die Besonnung meiner Module.

    Die PV-Leistung in Orange startet um diese Zeit.

    Grün ist die Leistung zunächst aus der Batterie zur Versorung desHauses, die mit ausreichender PV-Leistung dann von Akku-Entladung in Akku-Aufladung bei Nulldurchgang umschlägt.

    Blau ist der SOC der Batterie (rechte Achse), der dieses Verhalten auch gut widerspiegelt.

    Während der gesamten Nacht liegt der von Tibber dokumentierte Bezug/Einspeisung (schwarz) bei +/- wenigen Watt. Just zu dem Zeitpunkt, wenn die MPPT mit ihrer Arbeit beginnen, steigt der schwarze Netzbezug von diesem Minimalwert auf durchschnittlich 50 bis 70 Watt an und bleibt auf diesem Wert, bis der SOC 100 % erreicht bzw. der Akku voll meldet, um dann in die EInspeisung zu wechseln (negative Werte).

    Diese Kurve wiederholt sich jeden Morgen. Um ganz sicher zu gehen, habe ich auch eine Shelly ans GRID gehängt, die in etwa den gleichen Verlauf wie die Tibbermessung zeigt.

    Dies scheint ein Problem der HI-Generation zu sein, da Kollege Gaspode zum Thema seine Grafiken mit Niedervolt-Akkus ebenso gepostet hat. Sein Netzverlauf bleibt auch bei EInsetzen der PV-Leistung wie mit dem Lineal gezogen bei Null.

    7,2 kWp DC an HI5, 9,6 kWh Akku, über L3 ins Netz/Haus eingespeist.

    2,0 kWp an FOX 3000, AC über L2 ins Netz/Haus eingespeist

    DTSU 666 misst 3-phasig Netz und zusätzlich einphasig FOX

    Backup-Box klein

    4 qm Solarthermie als Heatpipe Röhrenkollektor mit 400 L Wasserspeicher

  • Hallo an Alle

    Meine Anlage läuft super. Ich arbeite mit dem Gerätemanager Solar log. Habe auf dem Dach Parallelschaltung (70Volt) Meine Wechselrichter haben kein Display und es kann daran nichts geändert werden. Ebenso können die Wechselrichter nicht über Internet manipuliert werden. Ich möchte niemand etwas unterstellen. manche Meßgeräte sind, je nach Preis, gut oder schlecht. Wenn der Zweirichtungsdzähler auf Bezug umspringt, wenn er es nicht tun sollte, gibt es elektronische Zusatzgeräte, die den Bezug in dieser kurzen Zeit sperren. Ob es andere Systeme genau so machen, wie ihr es schildert, weiß ich nicht. Farmer: wie genau sind deine Meßgeräte? Siehe in der Bedienungsanleitung der Meßgeräte nach

    Davon ausgehend, dürften von meiner Seite mehrere Unklarheiten beseitigt sein. Für offene Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    MfG Helmut Strammer

  • Hallo Helmut Strammer,


    Es freut mich zu sehen, das auch alpha es ohne Netzbezug regeln kann. Nur scheint es bei unseren Hi5/10 Anlagen nicht mehr so zu sein.


    Da mein neu verbauter Zähler „Holley“ (den nenne ich nun holy sh*t) aus CN des Netzbetreibers nach 6 Monaten den Geist aufgegeben hat und nichts mehr gezählt, wurde er am Donnerstag gegen einen Logarex aus CZ ausgetauscht. Habe ich die Stände abfotografiert. In den letzten Tagen war mehr als genug Energie da um Autark zu bleiben. Dennoch wurden für Freitag und Samstag und heute früh 2kWh Netzbezug und 56kWh Einspeisung gezählt.


    Laut der AlphaApp (BackupBoxPlus als Zähler) sind es 55,50 kWh Einspeisung und 1,57 kWh Netzbezug. Sprich die Messungen deckten sich recht gut, bzw können geringfügig abweichen. Da ich die Nachkommastelle des Netzbetreiberszähler nicht sehe.


    Hier Donnerstag Abend (gegen 22 Uhr):


    Hier heute morgen (gegen 8 Uhr):



    Was ich beobachtet habe, ist dass die Regelung des BMS für den Ausgleich der Lasten sehr träge ist. Ich habe gestern mein Auto geladen und die Last der WB auf ca 4,3 kW beschränkt (6A-3Phasig) und nach dem start des Ladevorgangs hat es gut 1 min gedauert, bis es mehr oder weniger auf 0 W Netzbezug sank. Da es bewölkt war, war diese Schwankung immer wieder zu sehen, mal mehr mal weniger in beide Richtungen (unnötige Einspeisung)








    Wenn die Abtastgeschwindigkeit und Anpassung nich in gefühlt 15 sec. Takt verlaufen würde sondern im Sekundentakt wäre sicher der Netzbezug nur ein Bruchteil dessen, was es jetzt ist. Übrigens der Ladevorgang wurde an dem Tag mit 0,85 kWh Netzbezug begleitet (an manchen Tagen ist es sogar über 1 kWh)


    Vielleicht besinnt sich bei Alpha noch jemand sich das anzuschauen und einen Feinschliff zu verpassen.


    Lieben Gruß

    Miro

  • Guten Morgen zusammen,


    ich kann zu 100% unteschreiben was MaSch hier " Fragen kurz vor Beauftragung einer ESS Alpha Anlage " geschrieben hat.

    Würde sich Alpha ESS dazu mal äußern warum das so gemacht wird, wäre sicher auch schon mal ein Schritt getan. So kann man nur Mutmaßen warum das so gemacht wird, wenn es andere Hersteller "besser" machen.


    Viele Grüße

    Oliver

    13,44 kWp - 32 Module 420Wp (16 Ost und 16 West)

    Alpha ESS SMILE-T10-HV-INV mit 7,8kWh Batterie

    Keine Notstrom Funktion

  • Hallo Miro,


    du kannst auch beim Netzbetreiber einen PIN anfordern. Mit diesen PIN kannst du an deinem Zähler die Anzeige der aktuellen Wattleistung anzeigen lassen die sich auch im Sekundentakt aktualisiert. Damit kannst du live noch genauer zeigen wann Netzbezug vorhanden ist.


    Das der Wechselrichter erst nach einiger Zeit die Leistung aus dem Akku nimmt ist normal. Ich kann mir nicht vorstellen das hier noch viel Spielraum zum nachjustieren ist. Dieses ist garantiert Hardwareseitig einfach so. Eventuell ist hier der CPU einfach etwas zu schwach.


    Was wir allerdings echt nicht verstehen ist der dauerhafte Netzbezug beim Ladevorgang des pv Akkus.

    Photvoltaikanlage Ost & West 8,2 kWp

    Osten: 10x SOLYCO R-WF 108p.3/410

    Westen: 10x SOLYCO R-WF 108p.3/410

    Wechselrichter: Alpha ESS SMILE-Hi5

    Batterie: Batteriemodul Smile-Hi5 mit 4,8 kWh


    Balkonkraftwerk Flachdach 1,68 kWp

    4x JA Solar JAM54S30-420/MR

    Wechselrichter: Hoymiles HM -1500

    per OpenDTU gedrosselt auf 600 W


    Bilder hier

  • du kannst auch beim Netzbetreiber einen PIN anfordern. Mit diesen PIN kannst du an deinem Zähler die Anzeige der aktuellen Wattleistung anzeigen lassen

    Hallo Kavino,


    Danke, das ist mir bekannt. Nur der Elektriker, der es montiert kennt keine PINs und der Netzbetreiber kann es erst liefern, wenn es in dem System eingepflegt ist, was ca 1 Woche dauert.


    Bei der Montage ist mir aufgefallen, dass der Zähler über ModBus Schnittstelle verfügt. Hätte ich es zuvor gewusst, so würde ich den Elektriker fragen, ob ich meinen Kabel da reinstecken könnte und die Daten Live auslesen, nun ist es leider verplombt.

  • Hätte ich es zuvor gewusst, so würde ich den Elektriker fragen, ob ich meinen Kabel da reinstecken könnte

    Das hat meiner nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber abgelehnt, da dies in den verplombten Bereich geht. Wer weiß, was man da noch selbst programmieren könnte.

    Nutze doch die optische Schnittstelle. Erst habe ich das mit Homematic gemacht, jetzt sitzt da der Tibber-Zähler drauf.

    7,2 kWp DC an HI5, 9,6 kWh Akku, über L3 ins Netz/Haus eingespeist.

    2,0 kWp an FOX 3000, AC über L2 ins Netz/Haus eingespeist

    DTSU 666 misst 3-phasig Netz und zusätzlich einphasig FOX

    Backup-Box klein

    4 qm Solarthermie als Heatpipe Röhrenkollektor mit 400 L Wasserspeicher