Fragen kurz vor Beauftragung einer ESS Alpha Anlage

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  • Hallo!


    Wir stehen kurz vor Beauftragung einer PV Anlage - Unsere Konfiguration wäre:


    - SMILE-Hi10 mit einem Batterie-Zusatzmodul, also 15,6 kwh Speicher


    - Backup Box Plus


    - 14,96 kwp Ost/West mit je 17 Trina 440 Modulen


    - Wallbox Alpha ESS SMILE G3 EVCT11


    Gibt es da aus eurer Erfahrung irgendwas zu beachten beziehungsweise habe ich folgende Fragen :


    - Kann die genannte Wallbox beim Überschussladen automatisch von einer auf drei Phasen sowie zurück umschalten? Die RFID Karte ist optional nutzbar oder braucht man die immer zum Start des Ladevorgangs?


    - Hat das System ein gutes Schattenmanagement?


    - Hat jemand an teil-verschatteten Modulen Optimierer im Einsatz und läuft das gut? Mir wurden zu Alpha BRC Optimierer angeboten (M500/14), von den hatte ich noch nichts gehört, kannte bisher vor allem Tigo -  da die Verschattungen bis zur Mittagszeit nur im Winterhalbjahr auftreten, bin ich am Überlegen, ob Optimierer überhaupt Sinn machen


    - Kann man als Endkunde systemrelevante Einstellungen am Wechselrichter vornehmen oder wird das limitiert auf den Installateur oder gar Hersteller? Könnte ich zB das Schattenmanagement einstellen (an / aus oder gibt es Stufen/Betriebsmodi) und könnte ich zB später selbst den Speicher aufrüsten?


    - Wie sind eure Erfahrungen mit dem Kunden Support?


    - Würdet ihr wieder Alpha ESS kaufen? 😉


    Vielen Dank schonmal für Eure Antworten

  • Hallo Reinhard ,


    da sich noch keiner getraut hat, Dir eine Antwort bzw. Empfehlung zu geben, mache ich mal bescheiden den Anfang. Ich selbst habe eine 9,6 kWp-Anlage mit Hi10-System und 7,8 kWh-Speicher.


    1) Thema Wallbox: Dazu kann ich nichts sagen, da ich keine besitze.


    2) Thema Schattenmanagement: Auch da wird Dir hier im Forum kaum jemand weiterhelfen können, da uns allen der direkte Vergleich mit anderen Fabrikaten (z.B. SMA und deren Shade-Fix-Funktion) fehlt. Ich selbst habe in meiner Anlage einen String, bei dem vormittags einige Module zeitweise verschattet sind. Der Ertrag des Strings ist in dieser Zeit zwar deutlich erniedrigt, aber nicht vollends im Keller, so dass ich schon den Eindruck habe, dass die Bypass-Dioden der Module zur Geltung kommen. Ist aber keine Gewissheit.

    Da bei Dir die Verschattungen nur im Winterhalbjahr vormittags auftreten, lohnen sich aufgrund der geringen Erträge in dieser Zeit m.E. Leistungsoptimierer nicht.


    3)Einstellungen am Wechselrichter: Hier ist Alpha Ess leider äußerst restriktiv und lässt für den Nutzer kaum Eingriffe zu. Noch nicht einmal die Ladezeit der Batterie mit PV-Strom kann vorgegeben werden (nur die Entladezeit). Auch der Installateur kann nicht wirklich viel machen. Schattenmanagement-Einstellungen kennt die Software nicht.


    4) Kunden Support: Die Erfahrungen hier im Forum sind äußerst widersprüchlich - manchmal sehr gut, manchmal sehr schlecht. Mir scheint, die personelle Besetzung bei Alpha Ess in China ist diesbezüglich sehr mäßig, so dass man von der Menge an Anfragen/Tickets überfordert ist und vieles liegen bleibt oder schnell abgetan wird. Ernste Probleme werden aber i.d.R. recht schnell bearbeitet, insbesondere wenn die Installateure mit ins Boot genommen werden.


    5) "Würdet Ihr wieder Alpha Ess kaufen?": Das ist wohl die Frage, vor der sich alle drücken. Das Alpha Ess System hat eindeutige Vorzüge, aber auch Schattenseiten. Es kommt darauf an, wie man persönlich die Dinge wichtet. Ich skizziere nachfolgend mal grob und ohne Anspruch auf Vollständigkeit und alleinige Wahrheit meine Erfahrungen mit dem Hi-10-System.


    Vorteile:

    - robustes System, auch bei Schieflast,

    - gut funktionierende Ersatzstromversorgung (Backup-Box). Die Umschaltung ist kaum bemerkbar, allenfalls durch kurzes Lichtflackern (Umschaltzeit für Server und andere empfindliche Geräte aber u.U. dennoch zu lang).

    - elegante Optik und wertiges Metallgehäuse,

    - geringe Lautstärke/kein Lüfter,

    - Wirkungsgrad des Wechselrichters (genauer gesagt des Vorgängers der Fa. GoodWe) lt. Untersuchung der HTW Berlin gut,

    - insgesamt gute Jahresperformance meiner PV-Anlage.


    Nachteile:

    - hohe "Leckage-Rate" bzw. "Regelungsverluste" in Form von unnötigem Netzbezug und unnötiger Einspeisung durch a) sehr träge Reaktion bei Lastwechseln, b) kontinuierlichen Netzbezug während der Batterieladung und-entladung sowie c) Regelungsprobleme bei geringer PV-Leistung (Morgen- und Abendstunden, trübe Tage). Du musst beim Hi-10 mit täglichem Netzbezug von 0,5-1 kWh am Tag rechnen, selbst im Sommer bei PV- und Batteriestrom im Überfluss. Bei mir deshalb auch in dieser Zeit täglich 10-15% Strom-Zukauf, obwohl ich das 6- bis-8-fache des Eigenbedarfs an PV-Strom produziere.

    - geringe Eingriffsmöglichkeiten in die Steuerung

    - bereits oben angesprochene Defizite beim Support

    - APP-Monitoring ist ständiger Problemfall hier im Forum: fällt manchmal aus, Zahlenwerte werden zu langsam aktualisiert, sind mitunter falsch, Updates führten zu "Verschlimmbesserung" u.a.m.


    Meine Bewertung des Alpha-Systems ist daher weder uneingeschränkt positiv noch uneingeschränkt negativ. Ich würde mich allerdings bei nochmaliger Kaufentscheidung vorher viel besser über die möglichen Alternativen informieren.


    Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen und vielleicht noch den einen oder anderen Forumsteilnehmer zu einer eigenen Einschätzung animieren.


    Grüße

    Manfred

  • Hallo,

    schau doch mal in diesen Thread. Ich denke, es ist sehr aufschlussreich, was die hier im Forum gesammelten Erfahrungen mit einem AlphaESS-System angeht:



    Good luck

    PV-Module: 25 Jinko JKM-425N-54HL4-V Tiger Neo N-Type (10,625kWp)
    Ausrichtung: -63°; Dachneigung 53°

    Wechselrichter: SMILE-T10-HV-INV (LAN-, ztw. WLAN-Anbindung)

    Batterie: SMILE-BAT-8.2PH

    USV: BackupBox Plus

    Router: FB 7590

  • Ich bin bisher recht zufrieden, was die Funktionalität der Anlage betrifft. Kaufentscheidend war für mich der Batterietyp LiFePo. Die Alternative E3DC hatte das damals nicht.


    Ich hatte Probleme mit dem Modbus-Anschluss, lag an einer defekten Platine (ab Werk). Die wurde zweimal getauscht (Qualitätsprobleme?). Ging zügig, Techniker kam direkt von AlphaEss.


    Insgesamt ist das Bild hier recht uneinheitlich. Die Servicequalität macht mir ein wenig Sorgen. Das hat MaSch gut zusammengefasst.


    Ich unterschreibe:

    Hallo Reinhard ,


    Meine Bewertung des Alpha-Systems ist daher weder uneingeschränkt positiv noch uneingeschränkt negativ. Ich würde mich allerdings bei nochmaliger Kaufentscheidung vorher viel besser über die möglichen Alternativen informieren.


    10,7 kWp an T10-INV mit 10 kWh Speicher. 2/3 der Anlage Norddach 15°, 1/3 Flachdach Süden Wannenaufständerung.

  • Ich bin inzwischen zunehmend genervt von Alpha.

    Der Support schließt Tickets mit Standardantworten.

    Feature-Requests bzw. Anfragen zu (in meinen Augen) Bugfixes landen in Ablage "P".

    Die Steuermöglichkeiten sind sehr eingeschränkt.


    Würde ich jetzt nochmal vor der Wahl stehen, würde ich mir keine Alpha mehr kaufen.

  • - SMILE-Hi10 mit einem Batterie-Zusatzmodul, also 15,6 kwh Speicher


    - Backup Box Plus


    - 14,96 kwp Ost/West mit je 17 Trina 440 Modulen


    - Wallbox Alpha ESS SMILE G3 EVCT11

    Hallo Reinhard,


    Ich habe fast genau die selbe Konstellation. Nur mit 2x12 Modulen und der G1 WallBox.


    Ich bin groß und ganz recht zufrieden mit der Wahl. Denn kaum ein anderer Anbieter bietet dir vollen 10kW aus dem Akku zu ziehen oder laden. Die meisten sind bei 5kW limitiert. Und Ausser Alpha hat meines Wissens niemand einen vollwertigen 3phasigen 10kW Backup. Zudem ist die Form sehr platzsparend. Das sind die wichtigsten Plus-Punkte der Anlage.


    Die Negativaspekte sind dann wohl etwas träge Regelung der Batterie im Regelbetrieb, was bei starken Lastschwankungen bis zu 1kWh Netzbezug am Tag verursachen kann (im schnitt sind es ca 0,5kWh) Da sind andere System deutlich besser. Dies liesse sich sicherlich durch ein Update beheben, hat Alpha aber bislang nicht gemacht und auch keine Anzeichen gegeben dass sie es machen würden.


    Die Steuerung der WallBox ist ok, aber falls du selbst die Hand dran anlegen möchtest und etwas mehr selbst steuern willst, gibt es auch bessere Lösungen von anderen Hersteller. Für ein System Out of The Box ist es aber gut genug. Ich nutze die Steuerung aber nicht, da ich mit Tesla selbst die Ladung viel besser steuern kann.


    Wichtig ist, dass die Beziehung zu deinem Sollateur langfristig gut erhalten sein muss, da direkt über die Alpha als Kunde den Support zu bekommen, ist nicht so der Hit. Es geht aber dennoch. Der Sollateur hat da bessere Möglichkeiten.


    Noch so ein Tipp, aktuell kommen neuere G3 Wechselrichter rein. Da würde ich lieber das neuere Modell wählen. Den gibt es auch als 12kW Lösung welche ich persönlich bei deinem kWp bevorzugen würde.

  • Die Negativaspekte sind dann wohl etwas träge Regelung der Batterie im Regelbetrieb, was bei starken Lastschwankungen bis zu 1kWh Netzbezug am Tag verursachen kann (im schnitt sind es ca 0,5kWh) Da sind andere System deutlich besser.

    Ja, es geht auch besser. Die Wechselrichter von Kostal sind da viel effzienter: Ein Bekannter von mir hat mit seiner Anlage im Mai 2024 1300 kWh produziert, davon 223,62 kWh verbraucht und 1076 kWh eingespeist. Der Netzbezug für den gesamten Mai lag bei ihm bei 0.63 kWh. Ich habe mit meiner Anlage ca. 1200 kWh produziert und 27 kWh aus dem Netz bezogen. Welche Anlage ist wohl effizienter?

    SMILE-HI 10 + 7,8 kWh Akku / 9,9 kWp: 30 x 11x6M FJB 330Wp - Flachdach Südseite / BackupBox plus

    Einmal editiert, zuletzt von reini72 () aus folgendem Grund: Nachtrag zum Kostal-System: Vor einem Jahr bei gleichen Bedingungen lag der Netzbezug noch bei 1,09 kWh. Durch ein Update wurde der Netzbezug nochmal optimiert und von 1,09 kWh auf 0,63 kWh reduziert. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. AlphaESS scheint das nicht zu interessieren.

  • Hallo Masch

    Absatz 3.) Vorgabe der Ladezeit durch die Wechselrichter. Ein Wechselrichter kann die Batterie nicht anweisen, nach Vorgabe zu laden,oder ist mein Verständniss für dieses Problem falsch. Die Entladezeit der Batterie richtet sich danach, wenn kein Strom von der PV-Anlage erzeugt wird, dann wird der Strom im Speicher verbraucht, bis er auf min. Leistung leer ist. Ein Speicher mit Netzstrom zu laden, ist verwerflich. Sorry, hier gehen vielleicht die Meinungen auseinander. Soll jeder machen, was er will,ich machs nicht.

  • Hallo Toralf

    Sei froh, dass du so eine gute Kiste hast. Die Energiemanagement kann je nach Anforderung gut oder schlecht sein. Es kommt darauf an, wie du mit anderen Systemen dein Problem änderst. Alpha ist sehr gut(meine Behauptung) Es kommt darauf an, welche Materialien im Akku selber verbaut sind. da ist Alpha auf dem neuesten Stand (Andere Speicher sind schon explodiert(Andere Materialzusammensetzung im Akku selber) Es gibt Zusatzmöglichkeiten deine Steuereinheiten zu erweitern.

    Nur für anerkannte Fachbetriege. Stehe für weitere Fragen zur Verfügung, vielleicht nicht in aller Öffentlichkeit. Hier werden zuviele Fragen von Nichtelektriker gestellt.

    MfG

    Helmut Strammer

  • Nachtrag zu Toralf.

    Wenn man alles richtig macht, dann muß eine Stromrechnung von "Null" auf der Rechnung stehen,oder ein Plus für den Stromverkauf

  • Wenn man alles richtig macht, dann muß eine Stromrechnung von "Null" auf der Rechnung stehen,oder ein Plus für den Stromverbrauch

    Was bedeutet das? Was muss man denn machen um alles richtig zu machen?

    Alpha-ESS Storion HI10: SMILE-T10-HV-INV (Typ B), SMILE-BAT-8.2PH, Backup-Box plus, 5390Wp WEST, 4235Wp OST

  • Hallo Masch

    Absatz 3.) Vorgabe der Ladezeit durch die Wechselrichter. Ein Wechselrichter kann die Batterie nicht anweisen, nach Vorgabe zu laden,oder ist mein Verständniss für dieses Problem falsch. Die Entladezeit der Batterie richtet sich danach, wenn kein Strom von der PV-Anlage erzeugt wird, dann wird der Strom im Speicher verbraucht, bis er auf min. Leistung leer ist. Ein Speicher mit Netzstrom zu laden, ist verwerflich. Sorry, hier gehen vielleicht die Meinungen auseinander. Soll jeder machen, was er will,ich machs nicht.

    Hallo Helmut Strammer ,


    da hast Du mich in der Tat falsch verstanden bzw. nicht genau genug gelesen. Ich habe mit keinem Wort vom Laden mit Netzstrom gesprochen, sondern vom Laden mit PV-Strom. Das hat der Wechselrichter sehr wohl in seiner Hand - macht er ja tagtäglich. Bei Wechselrichtern anderer Hersteller (z.B. Solax) kann man die Ladezeit diesbezüglich auf einen bestimmten Zeitraum festlegen. Nicht so bei Alpha Ess. Da lässt sich in den Systemeinstellungen nur der Entladezeitraum (natürlich zu den Verbrauchern) einstellen. Am Laden des Speichers mit Netzstrom habe ich nicht das geringste Interesse. Das wäre kostenmäßig nachteilig für mich, da ich kein Tibber-Kunde bin, sondern ganz normaler Versorger-Kunde mit festem Stromvertrag.

  • Ja, es geht auch besser. Die Wechselrichter von Kostal sind da viel effzienter: Ein Bekannter von mir hat mit seiner Anlage im Mai 2024 1300 kWh produziert, davon 223,62 kWh verbraucht und 1076 kWh eingespeist. Der Netzbezug für den gesamten Mai lag bei ihm bei 0.63 kWh. Ich habe mit meiner Anlage ca. 1200 kWh produziert und 27 kWh aus dem Netz bezogen. Welche Anlage ist wohl effizienter?

    Hallo reini72 ,


    in Deinem sehr aufschlussreichen Fallbeispiel liegen zwar kostenmäßig nur wenige Euro pro Monat zwischen diesen beiden Herstellern, bezüglich der Regelungspräzision aber Welten. Mich würde interessieren, ob Alpha in diesem Punkt tatsächlich so weit hintendran liegt, oder ob man diese träge Steuerung mit voller Absicht macht, z.B. um die Batterie-Lebensdauer zu erhöhen. Das hat uns Alpha bislang immer noch nicht verraten.

  • kostenmäßig nur wenige Euro pro Monat

    Hallo MaSch,


    auf die geschätzte Lebensdauer von 25 Jahre sind das mehr als ein paar Euros:

    27kWh x 12 Monate x 0,3€ = 97,2€ x 25 Jahre = 2430€ für (unötigen) Netzbezug.


    Bei dem geringen Netzbezug, muss man eigentlich mit mindestens 0,4€ pro kWh rechnen. Dann währen wir bei 3240€ ...


    Auch Kleinvieh macht Mist!

    SMILE-HI 10 + 7,8 kWh Akku / 9,9 kWp: 30 x 11x6M FJB 330Wp - Flachdach Südseite / BackupBox plus

  • Hallo reini72,


    es ist mir natürlich klar, dass sich das auf die Dauer summiert. Ich bin ja selbst über den Tatbestand nicht gerade erfreut, zumal dieser Netzbezug zwischen 12 und 15% meines sommerlichen Stromverbrauchs ausmacht. Ich habe mir im Laufe der Zeit schon mehrere Strategien/Umbauten überlegt, um ihn zu reduzieren, komme aber immer wieder zum gleichen Resultat: Der Aufwand ist kostenmäßig jeweils so hoch, dass sich eine Amortisierung frühestens nach 10-15 Jahren ergibt, in manchen Fällen auch gar nicht.


    Ich wollte mit meinem obigen Vergleich eigentlich auch mehr betonen, wie groß der technische Unterschied in der Regelungsgenauigkeit zwischen diesen beiden Inverter-Typen ist.

  • 27kWh x 12 Monate x 0,3€ = 97,2€ x 25 Jahre

    Die Diskussion hatten wir hier ja schon oft. So kannst du das nur bei den allerwenigsten Anlagen rechnen, denn in der Regel wirst du in mindestens 6 bis 7 Monaten pro Jahr ohnehin Strom zukaufen müssen.

    Da ist das dann nur Netzbezug und kein unnötiger Netzbezug. ;)

    --

    Bitte keine technischen Fragen per privater Konversation.

    Stellt eure Fragen im Forum, dann haben alle was davon und es können auch mehr Leute helfen.

  • Da ist das dann nur Netzbezug und kein unnötiger Netzbezug.

    So ist es.

    Da wurde auch ich durch Nachrechnen vom Saulus zum Paulus.

    Nehmen wir aber 6 Monate mit "unnötigem" Neztbezug an, liegen wir immer noch bei den halben berechneten Kosten.

    7,2 kWp DC an HI5, 9,6 kWh Akku, über L3 ins Netz/Haus eingespeist.

    2,0 kWp an FOX 3000, AC über L2 ins Netz/Haus eingespeist

    DTSU 666 misst 3-phasig Netz und zusätzlich einphasig FOX

    Backup-Box klein

    4 qm Solarthermie als Heatpipe Röhrenkollektor mit 400 L Wasserspeicher

  • Wenn man alles richtig macht, dann muß eine Stromrechnung von "Null" auf der Rechnung stehen,oder ein Plus für den Stromverkauf

    Hallo Helmut Strammer, hier werde ich auch hellhörig. Wie ist das gemeint? Was kann ich tun, damit meine Anlage bei aus reichend PV keinen Netzstrom zieht? So verstehe ich Deine Aussage jedenfalls...

    Danke und Gruß, Frank

    12,4 kWp Süd-Dach

    SMILE-T10-HV-INV mit 15,6 kWh Speicher

    Backup Box - PLUS

    Wallbox SMILE-EVCT11

  • Hallo Farmer.

    Du hast mich schon richtig verstanden.

    die Beantwortung deiner Fragen übernehme ich gerne. Welche Beweise hast du, um deine Behauptung zu untermauern, daß deine Anlage Netzstrom zieht, wenn ausreichend PV-Strom vorhanden ist? Wenn ausreichend PV-Strom vorhanden ist, dann zieht deine Anlage keinen Netzstrom. Bei Netzstrombezug überforderst du deine Anlage (zuviel Verbraucher gleichzeitig, oder deine Anlage ist für den gleichzeitigen Stromverbrauch zu klein)

    Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, wenn sie fachlich gut formuliert sind.

    MfG

    Helmut Strammer