Prozentuale Berechnung (SoC) ist kaputt

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  • Beim GoodWe GW10K-ET handelt es sich doch um den „SMILE-T10-INV“ (oder umgekehrt) also gleicher Standby-Verbrauch.

    Stimmt - im Konformitäts-Zertifikat des TÜV Rheinland wird das von Alpha bestätigt. Wusste ich gestern noch nicht.


    Gaspode hat sicher recht, dass der Verbrauch mit Backup-Box höher ist (da sie ja ständig in Bereitschaft ist und auch den Stromfluss der drei Phasen misst.).

    Verbraucht vielleicht auch die Elektronik für das WiFi-Modul ständig Strom, auch wenn der Dongle nicht eingesteckt ist?

  • Aber wir reden hier doch von Verbräuchen im sub-Wattbereich.

    Was kann es denn kosten WLAN-Access und etwas Strommessung zu betreiben?

    Wenn ich sehr gegenrös bin, sage ich "1 Watt" - und das wäre in meinen Augen schon verdammt viel.


    Egal wie ich es drehe: 42 Watt bekomme ich nicht verargumentiert. Das ist mindestens um Faktor 3 zu viel.

  • Für ein laufendes "Elektronik-Geschoss" dieses Kalibers finde ich 45W an Basisverbrauch jetzt nicht unangemessen.


    Der Kritikpunkt ist, dass das Teil sich schlafen legen könnte, wenn es nichts zu tun gibt. Der Einwand mit dem Notstrom-Backup ist angemessen, aber wenn die Batterie leer ist, keine Netzaufladung programmiert ist, kein Strom vom String, dann gibts auch kein Notstrom und der Wechselrichter kann sich abschalten. Dieser Fall ist aber nur für wenige Tage im Winter relevant. Jetzt eben manchmal.


    Ich denke, ich habe heraus gefunden, wo die App diesen Basisverbrauch verbucht. Solange Solarenergie da ist, zieht sie die 45W vom Solarstrom ab. Wenn da nichts mehr kommt, schlägt sie das auf dem Hausumsatz auf.


    Zumindest konnte ich das jetzt beobachten, als im heutigen Nebel nur so wenig Solarenergie kam, dass diese fürs Haus, aber nicht mehr zum Laden gereicht hat. Wenn die Solarenergie nahe Null geht, steigt plötzlich der Hausbedarf. Das ist alles maximal "zur Verbesserung unserer Nutzerfahrung" designt <X


    Shelly-Zwischenzähler im Black-Week Rabatt bestellt, weil solche Verarsche Pickel macht.

    --

    6.7kWp Süd

    SMILE-T10-HV-INV

    Batt: Nennkapazität :8,19kWh

  • Backup-Betrieb:

    in der Box sitzen sicherlich (hoffentlich?) gute Schütze, um die 32 respektive 63 A (Plus-Box) zu schalten. Auch die Backup Leitung muss ja irgendwie zugeschaltet werden und ebenso muss der WR sicher von Netz getrennt werden, wenn die Netzversorgung zusammenbricht.


    Wenn ich das zu konstruieren hätte, würde ich alle elektronischen Schalter, Schütze und Relais möglichst so schalten, dass im Notberieb wenig Strom verbraucht wird. Das würde bedeuten, dass im Normalbetrieb alle die genannten Schaltelemente mit Magnetkraft angezogen sind und im Notbetrieb abfallen und somit dann wenig Energie verbrauchen, wenn jedes Watt zählt.


    Gute einphasige Schütze mit Wechslern und auch Lichtbogen trennenden Kontaken (da werden ggf. 63 A getrennt) haben durchaus Spulenverlustleistungen von 5 W oder mehr. Damit wären wir schon einmal bei 20 W für die Backup-Box und 20 W für die Abschaltung des WR. Im Unter1 W-Beteich läuft bei Schützen sicher überhaupt nichts. Aber vielleicht ist den Konstrukteuren ja auch was besseres eingefallen.


    Freigegeben zur Diskussion.

    7,2 kWp DC an HI5, 9,6 kWh Akku, über L3 ins Netz/Haus eingespeist.

    2,0 kWp an FOX 3000, AC über L2 ins Netz/Haus eingespeist

    DTSU 666 misst 3-phasig Netz und zusätzlich einphasig FOX

    Backup-Box klein

    4 qm Solarthermie als Heatpipe Röhrenkollektor mit 400 L Wasserspeicher

  • Bei meinem Hi-10-Inverter registriere ich einen Ruheverbrauch von 42 Watt - nachts bei leerer Batterie, wenn er also im Grunde gar nichts zu tun hat. Das macht allein schon ziemlich genau 1 kWh/Tag.


    Im Technischen Datenblatt des GoodWe GW10K-ET (baugleich mit unserem Smile Hi-10 bzw. T10-INV): "Standby-Eigenverbrauch < 15 W"

    Gute einphasige Schütze mit Wechslern und auch Lichtbogen trennenden Kontaken (da werden ggf. 63 A getrennt) haben durchaus Spulenverlustleistungen von 5 W oder mehr. Damit wären wir schon einmal bei 20 W für die Backup-Box und 20 W für die Abschaltung des WR.

    Das ist die erste Argumentationsrunde, die überzeugend den gefühlt hohen Verbrauch erklärt.


    Ich muss die Argumentation von ga_ba leider wieder über den Haufen werfen, da ich neue Erkenntnisse gewinnen konnte. Die 42 W Ruheverbrauch meines Hi-10-Systems schlüsseln sich wie folgt auf:


    - 17 Watt für Wechselrichter und Backup-Box (passt damit perfekt zu dem im Datenblatt des GoodWe-Inverters abgegebenen Wert von <15 W nur für den Inverter)

    - 25 Watt für Batterie und Batteriemanagement (Wenn ich die Batterie ausschalte, WR und Backup-Box aber an lasse, verbleiben nur noch die oben genannten 17 W als Verbrauch.)


    Schönes Wochenende Euch

  • Im Technischen Datenblatt des GoodWe GW10K-ET (baugleich mit unserem Smile Hi-10 bzw. T10-INV): "Standby-Eigenverbrauch < 15 W"

    Bitte die Smile-T10-INV und Smile-T10-HI-INV nicht verwechseln. Das erstere ist ein älteres Modell basiert auf dem GoodWe, das zweite ist eine Eigenentwicklung von AlphaESS und hat nichts mit GoodWe gemeinsam!

  • Bitte die Smile-T10-INV und Smile-T10-HI-INV nicht verwechseln. Das erstere ist ein älteres Modell basiert auf dem GoodWe, das zweite ist eine Eigenentwicklung von AlphaESS und hat nichts mit GoodWe gemeinsam!

    Danke für die Korrektur, Miro . Das neuere Modell scheint sich dann in diesem Punkt nicht wesentlich zu unterscheiden.

  • Ich muss die Argumentation von ga_ba leider wieder über den Haufen werfen, da ich neue Erkenntnisse gewinnen konnte. Die 42 W Ruheverbrauch meines Hi-10-Systems schlüsseln sich wie folgt auf:


    - 17 Watt für Wechselrichter und Backup-Box (passt damit perfekt zu dem im Datenblatt des GoodWe-Inverters abgegebenen Wert von <15 W nur für den Inverter)

    - 25 Watt für Batterie und Batteriemanagement (Wenn ich die Batterie ausschalte, WR und Backup-Box aber an lasse, verbleiben nur noch die oben genannten 17 W als Verbrauch.)

    Ok, die Werte sind dann wirklich eindeutig zu hoch.

    Da fällt wirklich nicht so viel Rechenlast an, dass man derartige Werte vernünftig erklären könnte.

    Maximal 10 W (insgesamt) würde ich für gerade akzeptabel halten.

  • Eigenentwicklung von AlphaESS

    Ich meine mich zu erinnern dass auf der Verpackung von meinem Wechselrichter das Logo und der Name "Solis" stand... nicht zu verwechseln mit dem Großhändker "Sollis". "Solis" könnte eine Schwesterfirma von AlphaESS sein - zumindest der Adresse nach...

    Alpha-ESS Storion HI10: SMILE-T10-HV-INV (Typ B), SMILE-BAT-8.2PH, Backup-Box plus, 5390Wp WEST, 4235Wp OST

  • Die benötigte Rechenleistung ist moderat und dürfte weit unterhalb dessen liegen, was ein Smartphone benötigt. Wenn das permanent 42 W ziehen würde, könnte man es wohl kaum in der Hand halten, weil es zu heiß werden würde.


    Ok, die Werte sind dann wirklich eindeutig zu hoch.

    Da fällt wirklich nicht so viel Rechenlast an, dass man derartige Werte vernünftig erklären könnte.

    Maximal 10 W (insgesamt) würde ich für gerade akzeptabel halten.


    Ich halte die Werte für durchaus angemessen. Die Rechenlast macht m.E. nur einen kleinen Teil der verbrauchten Leistung aus. Wir haben es hier mit Bauteilen und Schaltungen zu tun, die für den Kilowatt-Bereich ausgelegt sind, nicht für den Watt-Bereich eines Handys. Da sind dann auch die Ruheströme ganz andere. Genauso wenig würde ich unsere Anlagen mit einer Trafo-Station im Megawatt-Bereich vergleichen.

  • Wofür die 42 W benötigt werden, sei dahingestellt. Das BMS/EMS klickt ja auch ab und zu, so dass sicher mehr als nur Stromsparelemente verbaut sind, wie auch die clevere Messung von MaSch zeigt. Auch die 42W finde ich im Gegensatz zu Thoralf für ein Gerät mit solchem Bauvolumen, dicken Kühlkörpern und aktivem Standby bei 5kW nicht unangemessen hoch.


    Was mich aber interessiert ist, warum beim Laden des Akkus bei PV-Überschuss diese durchschnittlich ca. 50 W immer aus dem Netz statt aus der PV gezogen werden. ich mutmaße mal, dass das der Betriebsstrom ist. Wenn aber die Batterie voll ist, kommt der gesamte Betriebsstrom aus der Batterie oder aus der PV, da dann der Netzbezung auf nahe Null zurückgeht.


    Andererseits ist dieser Betriebsstrom auch nicht vermeidbar. Die (vereinfacht angenommenen) 1 kWh/Tag müssen also irgendwo herkommen. Aus der PV wäre sicher besser, aber dann käme diese Energie nicht in der Batterie oder in der Einspeisung an. Würde bei Sonnenschein immer die PV statt des Netzes für den Betriebsstrom genutzt, käme diese 1 kWh weniger im Akku an und dieser wäre schneller leer bis zum Erreichen des Min-SOC und die fehlende 1 kWh müsste dann für den Hausverbrauch aus dem Netz bezogen werden. Ohne Berücksichtigung der Lade-/Entladeverluste ist dies für den Netzbezug pro Tag identisch.


    Durch den parallelen Netzbezug während der (PV-)Batterieladung wird die Bilanz jedoch ungünstiger, da zwar die Batterie geladen wird, aber die Lade-/Entladeverluste später zu einem etwas höheren Netzbezug führen.


    Noch ungünstiger ist die Bilanz natürlich, wenn es im Sommer nie zu einer Min-SOC-Entladung kommt. Dann wird der Netzbezug zwar mehr eingespeist, aber zu deutlich geringeren Preisen vergütet als vorher eingekauft.


    Wenn ich das jetzt richtig durchdacht habe, dann haben wir an Sommertagen, an denen die Batterie nicht leer wird, die Differenz aus Einkaufspreis minus Vergütungspreis in ct pro Tag und an Wintertagen, an denen die Batterie teilweise geladen wird, das Produkt aus Wirkungsgrad und Einkaufspreis pro Tag. Es gibt sicher Wintertage, an denen deutlich weniger als 1 kWh unnötiger Netzbezug anfällt, weil die Sonne nicht oder nur sehr wenig scheint. Ich schätze den Verlust auf etwa 80 € pro Jahr. Wer weniger unnötigen Netzbezug pro Tag hat (bei mir ca. 0,6 kWh) entsprechend weniger.


    Beste Grüße

    7,2 kWp DC an HI5, 9,6 kWh Akku, über L3 ins Netz/Haus eingespeist.

    2,0 kWp an FOX 3000, AC über L2 ins Netz/Haus eingespeist

    DTSU 666 misst 3-phasig Netz und zusätzlich einphasig FOX

    Backup-Box klein

    4 qm Solarthermie als Heatpipe Röhrenkollektor mit 400 L Wasserspeicher

  • Ich meine mich zu erinnern dass auf der Verpackung von meinem Wechselrichter das Logo und der Name "Solis" stand... nicht zu verwechseln mit dem Großhändker "Sollis". "Solis" könnte eine Schwesterfirma von AlphaESS sein - zumindest der Adresse nach...

    Hallo zusammen,

    zur Klarstellung: der Sollis Solargroßhandel GmbH und Redpoint new energy sind die beiden "Generalimporteure" für Alpha ESS in Deutschland.


    "Solis" gibt es Alpha ESS seitens nicht, ein großer Fachpartner trägt aber diesen Namen


    Beste Grüße